Studententyp No. 13 – Die Legende

Legende

Merkmale:

– hat schon mal den Dekan unter den Tisch gesoffen

– hat heimlich Hanf in Bibliotheks-Schließfächern angebaut

– hat nachts auf dem Campus ein unangemeldetes Open-Air-Konzert mit der Bloodhound Gang veranstaltet

– hat ein Philosophie-Prüfungsgespräch mit den Worten „Sokrates war ein Idiot“ eingeleitet und am Ende eine 1 bekommen

Podcaster Porträt – Staatsbürgerkunde

Podcast Porträt - Staatsbürgerkunde

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Gerade mal 25 Jahre sind seit dem Ende der DDR vergangen und nicht nur viele Westdeutsche können sich heute kaum noch vorstellen, wie es war, hinter der Mauer zu leben. Mit “Staatsbürgerkunde” öffnet sich wirklich eine Tür in die Vergangenheit, denn Martin Fischer interviewt zum einen seine Eltern und zum anderen zahlreiche andere Gäste zum Alltagsleben in der DDR.

Ich selbst gehöre zu der Generation, die zwar noch in der DDR geboren wurde, diese aber nicht mehr bewusst miterlebt hat. Umso spannender finde ich die Einblicke, die ich regelmäßig durch “Staatsbürgerkunde” bekomme, die mir tatsächlich geholfen haben, die Vergangenheit besser zu verstehen.

Mehrsprech – “Heterotopie”

Mehrsprech1

Kurz-Definition: Heterotopien sind im Gegensatz zu Utopien bewusst unperfekte Gesellschaftsentwürfe, die nicht auf eine Patentlösung ausgerichtet sind, sondern eine Vielfalt an Lösungen parallel existieren lässt.

Der Begriff „Utopie“ hat heutzutage einen abwertenden Klang – zu recht: Utopien postulieren perfekte Gesellschaften, die eine Patentlösung für alle Probleme der Menschheit gefunden haben. Eine nicht nur naive sondern auch gefährliche Vorstellung: Nämlich dann wenn versucht wird, eine utopische Idee, die auf dem Papier funktioniert, gewaltsam in die Tat umzusetzen (siehe Sowjetunion).

Als Gegenbegriff zur positiv ausgerichteten Utopie gilt die pessimistische Dystopie, obwohl bei genauerer Betrachtung jede Utopie zwangläufig als Dystopie enden muss. Das eigentliche Gegenteil der Utopie ist daher die Heterotopie. Continue reading